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In CASARABONELA befindet sich ein Museum für Sakralkunst
18.11.08 @ 12:46:15, Kategorien: Background, 546 Wörter   German (DE)

Casarabonela liegt etwa 500 Meter ueber dem Meeresspiegel, im Nordwesten des Landkreises Valle del Guadalhorce, erstreckt sich bis in den Landkreis Ronda und Antequera, hinein ueber die Sierra de Alcaparaín (1.200 m) und die Sierra de Prieta (1.521 m) und reicht bis zum Río Turón. Die Entfernung zur Provinzhauptstadt betraegt ca. 48 km.
Der Name „Casarabonela“ besteht seit dem 15. Jh., abgeleitet von Csar Bonaira (Palast von Bonaira).
Dem Ort wurde das Stadtrecht im Jahre 1574 durch Philipp II. verliehen.

Die Existenz des praehistorischen Menschen in der Gemeinde Casarabonela belegen einige Funde aus der Neusteinzeit und aus der Zeit der Roemer. Die archaeologische Fundstätte kann man in Los Villares, einem alten mittelalterlichen Dorf, nicht weit vom Ortskern entfernt, besuchen.

Casarabonela verbirgt viele interessante Ueberraschungen wie z. B. ein Andalusí-Garten, die Kapellen Veracruz und El Calvario, die Muehle Molino de los Mizos, Brunnen, Wasserfontaenen, das Kreuz Cruz de la Fuensanta, das maurische Schloss…

Das Museum für Sakralkunst, das Ende 2003 eingeweiht wurde und eine ausgezeichnete Ausstellung religioeser Kunst birgt, befindet sich hinter dem Hauptaltar in der Kirche Santiago Apostol. Es umfasst Buecher, Skulpturen, Stickereien, eine Sammlung an Silberschmiedearbeiten (17. Jahrhundert bis heute), sowie einige Gemaelde. Zu den besten Stuecken der Einrichtung gehoeren z. B. ein Gemaelde auf Glas mit der Darstellung „José Vendido” (18. Jh.), die Skulptur des Jesuskindes aus der Schule von Martínez Montañés (17. Jh.) und der karminrote, mit Goldgarn bestickte Terno, der von den Katholischen Koenigen gestiftet wurde (15. Jh.).

Die Kirche Santiago Apostol ist eine ehemalige Stiftskirche, die im 16. Jh. auf einer Moschee im spaetgotischen Stil errichtet und spaeter mehrmals umgebaut wurde. Sie liegt im oberen Teil des Dorfes, im Ruecken der Ruinen der arabischen Festung und besteht aus drei Schiffen, die durch auf quadratischen Saeulen ruhenden Rundboegen voneinander getrennt sind.
Am Hauptaltar befindet sich eine farbig bemalte Holzfigur aus dem 18. Jh., “Virgen del Rosario”, die von Rafael Ruiz Liébana geschaffen wurde. An der Fassade sind das Portal mit Rundbogen sowie der Turm, der als Abschluss ein pyramidenfoermiges Dach aus Keramikziegeln traegt, zu betrachten.
Die Kapelle von Veracruz wurde im Jahre 2000 erfolgreich restauriert. Sie besteht aus einem einzigen Schiff mit dekorierter Gebetsnische mit Stuckarbeiten, welche die “Virgen de los Rondales” beherbergt. Weiter oben befindet sich eine traditionelle Oelmuehle aus dem 19. Jh., die „Molino de los Mizos”, in der noch alle Geraetschaften erhalten sind.
Unter den Naturschoenheiten sind die Hoehle von La Yesera, die Quelle der Hoehle Fuente Quebrada, die Erdspalte von La Jácara, oder der kleine Wasserfall von El Chorredón hervorzuheben.

Das traditionsreichste Gericht von Casarabonela ist der “pipeo” (Bohnenkernsuppe mit Gemüse, der “puchero” und “olla” (Eintopfgerichte) in verschiedenen Variationen, die „sopas perotas“ (Suppe aus Brot, Zwiebeln, Knoblauch, Tomate, dazu frische Früchte), das Zicklein in Paprikasauce und das Kaninchen mit Knoblauch. Unter den einheimischen Sueßspeisen sind die „roscos de vino“ (Weinkringel) und die „tortas de aceite“ (Oelfladen) sehr beliebt.

ANREISE
Es gibt zwei Moeglichkeiten von Málaga aus: Ueber die Landstrasse A-357 nach Ardales. Hier nimmt man die MA-446 und biegt nach etwa 12 Kilometern auf die MA-445, die in Casarabonela endet.
Oder von der Autovía A-7 bzw. N-340 (zwischen dem Flughafen und Torremolinos) biegt man auf die Landstrasse A-366 in Richtung Coín ab, die nach Alozaina fuehrt, und von dort faehrt man auf die A-6208 bis nach Casarabonela.

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TORREMOLINOS
18.11.08 @ 09:30:59, Kategorien: Background, 1182 Wörter   German (DE)

Torremolinos liegt im Landkreis der Costa del Sol, zwischen den Auslaeufern der Sierra de Mijas und dem Meer, ca. 50 Meter ueber dem Meeresspiegel. Die Entfernung zu Malaga betraget 12 km und zum Internationalen Flughafen “Pablo Ruiz Picasso sind es ca. 5 km.
Aufgrund des Bevoelkerungsanstiegs in der Provinzhauptstadt Málaga wurden im Jahre 1923 zwei Projekte in Gang gesetzt, um das Wasser von Torremolinos nach Málaga umzuleiten. Dadurch verwandelte sich die Gemeinde Torremolinos in einen Stadtteil von Málaga, aber seit 1988 ist es eine eigenstaendige Gemeinde mit vier Ortskernen: Altstadt, El Calvario, El Bajondillo, La Carihuela.

Die Vorgeschichte dieser Gemeinde geht 150.000 Jahre zurueck. Aus dieser Zeit stammen neun menschlichen Schaedel, die in den heute verschwundenen Hoehlen Cueva del Tesoro, Tejones, Encanto und Tapada gefunden wurden, die sich an der Punta de Torremolinos, dem heutigen Castillo de Santa Clara befinden.
Hier wurden ebenfalls Armbaender, Ketten, Ringe, Axtspitzen und Tongefaeße gefunden.
Weiterhin sind Funde aus dem Neolithium aufgetaucht (5.000 Jahre v. C.), die nach Aussage des Historikers Juan Temboury von einem mesopotamischen Volk stammen.

Dank guter Verbindungsstrasse zwischen Torremolinos, Málaga und Cádiz, wurden im Ort, waehrend der roemischen Herrschaft, drei Poekelfabriken errichtet. Leider sind heute nur noch wenige Reste einer Fabrik auf dem Gelaende des ehemaligen Campamento Benítez erhalten.

Die Araber nutzten den, im Gebiet Los Manantiales entspringenden und am Strand ins Meer muendenden Fluss und errichteten entlang des Flusslaufs mehrere Muehlen.

Mitten in der Herrschaftszeit der Nasriden, (rund um 1.300) begann am Ende der Calle San Miguel, der Bau eines Wehrturms, der zum Zwecke der Verteidigung dienen sollte. So wurde der Name des Ortes geboren: Turm (span. torre) und die Muehlen (span. molinos).

Die katholischen Koenige der Hauptstadt erteilten kurz nach der Eroberung von Málaga, das Eigentumsrecht auf die Quellen von Torremolinos, was einige Jahre spaeter (1511) von Johanna der Wahnsinnigen bestätigt wurde. Jahre spaeter blieben die Muehlen wegen fehlenden Wassers ausser Betrieb.
Alonso Martin, der erste Einwohner von Torremolinos (sein Name taucht in einem offiziellen Dokument auf), war als Waechter fuer den Turm angestellt. Zu seiner Aufgabe gehoerte, Alarm zu schlage, im Falle eines Angriffs von Meerseite aus. In einem Dokument, das sich im Archiv der Kathedrale von Málaga befindet, ist festgehalten, dass ein solcher Angriff 1503 stattfand.

Da die Belagerung der Küste von Málaga durch Korsarenschiffe kein Ende nahm, wurde im Jahre 1770 mit dem Bau einer Festung begonnen. Sie beherbergte Kasernen fuer Kavallerie und Infanterie, Wohnungen, Kapelle und Lagerraeume. Die Anlage war bis 1830 als militaerischer Stuetzpunkt in Betrieb, dann wurde sie zu einem Stuetzpunkt der Grenzsoldaten umfunktioniert, und Jahre spaeter ging sie in Privateigentum ueber. Von dieser Festung sind noch einige Reste in dem als „La Bateria“ bekannten Bereich erhalten.

Den Grundstein für die erste touristische Einrichtung für die gesamte Costa del Sol legte gegen Ende des 19. Jh., der in Torremolinos niedergelassene britische Staatsangehoerige Sir George Langworthy, in dem er die Burg von Santa Clara erwarb und im Jahre 1930 zu einer Hotel-Residenz umbaute.
Kurz darauf ließ Carlota Alessandri ihren Gutshof Cortijo de la Cucazorra zum Parador von Montemar umbauen, im darauf folgenden Jahrzehnt eroeffnete das Hotel La Roca seine Pforten und gegen Ende der vierziger Jahre wurde das Restaurant mit Festsaal El Remo in La Carihuela in Betrieb genommen.
Mit der Eroeffnung der Hotels Los Nidos und des Pez Espada (dem ersten Luxushotel in der Gegend), in den fuenfzigen Jahren, war der Name von Torremolinos endgueltig mit dem Fremdenverkehr verknuepft.
50 Jahre spaeter befand sich der Ort an der Spitze des internationalen Tourismus, in der ganzen Welt bekannt. Torremolinos hat den ersten Platz in der Rangordnung der Ferienziele, verfuegt ueber eines der groeßten Freizeitangebote der Costa del Sol, eine wunderschoene Strandpromenade und Straende.

Wenn man durch die Calle San Miguel, die das neuralgische Zentrum von Torremolinos ist, zum Meer hinunter geht, stoesst man auf den Pimentel-Turm, ein bemerkenswertes altes Bauwerk, das nach der Ansicht von Juan Temboury im 14. Jh. erbaut wurde. Er beschreibt ihn als „ein rechtwinkliges Prisma von 7,20 x 6,10 Metern an der Basis und 6,63 x 5,05 Metern am oberen Rand, mit einer Hoehe von 12 Metern“.
In anderen Epochen war der Turm auch unter anderen Namen wie „Torre de los Molinos“, „Torre Molinos“ und „Torre de Molinos“ bekannt.

Das extravagante Navajas-Haus “Casa de los Navajas”, in der Calle Las Mercedes, wurde im Jahre 1925 von einem Einwohner im Neomudejar-Stil erbaut. Dieser Baustil (Nachahmung der Bauwerke der Mauren aus der Zeit vom 14. bis zum 16. Jh.) hatte bei der iberoamerikanischen Ausstellung von Sevilla im Jahre 1929 großen Anklang gefunden.

Die Muehle “Molino de Inca”, im Bereich Los Manantiales gelegen, ist eine der aeltesten Muehlen, die es in der Gemeinde gab (im Jahre 1923 existierten 19 Mühlen) und die erste, die Wasser aus dem Gebirge empfing. Sie wurde damals zum Mahlen von Getreide benutzt, heutzutage ist sie restauriert und rundherum hat man einen botanischen Garten von 40.000 Quadratmetern angelegt, in dem mehr als 150 Palmen von 50 verschiedenen Arten, 300 Baeume von 60 verschiedenen Gattungen sowie 400 Buesche verschiedenster Herkunft zu sehen sind.

Zwischen dem Ortszentrum und Los Manantiales befindet sich der Sportkomplex „Ciudad de Torremolinos“, eine der groeßten Anlagen ihrer Art in ganz Andalusien, die aus zahlreichen Einrichtungen besteht, wie z. B. Rasenfussballplatz (wo im Winter zahlreiche auslaendische Mannschaften ihre Trainingslager abhalten, wenn in ihren Heimatlaendern ein Training unter freiem Himmel nicht moeglich ist), oder Fußballplaetze mit Aschebelag, Tennis- und Paddleplaetze, Mehrzwecksporthalle Palacio San Miguel, Olympiaschwimmbecken Virgen del Carmen, Leichtathletiklaufbahn usw.

Einer der bekanntesten gastronomischen Anziehungspunkte der Costa del Sol, ist das
am westlichen Rand der Gemeinde gelegene Viertel “La Carihuela”, das Paradies des beruehmten „pescaíto frito“ (frittierte Kleinfische), eine typische gastronomische Spezialitaet.
Die Strandpromenade verbindet dieses Viertel mit denen von Bajondillo und Playamar, deren Straende und gastronomisches Angebot, genau wie in La Carihuela, ihrem Ruf gerecht werden.

In der Nähe des Stadtzentrums liegt der Kongress- und Ausstellungspalast von Torremolinos mit ueber 22 Tagungsraeumen für 12 bis 900 Teilnehmer sowie einer Ausstellungshalle, in der bis zu 180 Messestaende Platz finden.

Zu den wichtigsten kulturellen Einrichtungen von Torremolinos gehoert das Staedtische Auditorium Príncipe de Asturias, das auf einer Fläche von 6.500 qm erbaut wurdeund Platz für bis zu 1.790 Personen mit bzw. etwa 5.500 Personen ohne Bestuhlung bietet. Es finden dort Auffuehrungen von Opern und Operetten, Theater, Tanzveranstaltungen und manchmal auch große Bankette statt.

Das Erlebnisbad „Aqualand“, in der Calle Cuba, 10, bietet auf seinen 70.000 qm Freizeitflaeche viele Attraktionen, angefangen von der Riesenrutsche „Kamikaze“ mit 24 Metern Hoehe, über das Piratenschiff, die Burg, der Wasserpfeil bis hin zu Wasserfaellen, Jacuzzi, Minigolf und ausgedehnten Gruenflächen mit Baeumen. Es ist für viele Besucher eine hervorragende Ergänzung zum Meer und Strand.

In dem Krokodil-Park (ebenfalls in der Calle Cuba), kann man ueber 300 Krokodile, suedamerikanische Kaimane und amerikanische Alligatoren betrachten.
Die Flaeche von 16.000 qm, ist auf einen Bambuswald aus Malaysia und Borneo, einen grossen See von 6.000 qm mit fuenf Inseln fuer die Krokodile, ein Affenhaus, ein Museum, einen Praesentationsbereich und einen Aussichtspunkt verteilt .

Anreise
Die Autovía del Mediterráneo A-7 und die ehemalige Nationalstraße N-340, sind die Zufahrten zu diesem Fremdenverkehrsort, egal ob man direkt vom Flughafen oder von einem anderen Punkt an der Costa del Sol kommt. Der Weg ist entlang der gesamten Kueste gut ausgeschildert.

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BENALMADENA
14.11.08 @ 09:37:42, Kategorien: Background, 1259 Wörter   German (DE)

Liegt 20 Kilometer westlich von Málaga, zwischen den suedlichen Auslauufern der Sierra de Mijas und dem Meer, auf einer Hoehe von 280 Metern ueber dem Meeresspiegel.
Die Gemeinde besteht aus drei Ortskernen, die miteinander verbunden sind: Benalmádena-Pueblo, Benalmádena–Costa und Arroyo de la Miel.

Eine Version ueber den Ursprung des heutigen Namens der Gemeinde scheint eine Ableitung des arabischen Ausdrucks Ibn al-Madin zu sein, was soviel wie “Söhne der Minen” bedeutet. Es waren jedoch die Mauren, die ursprünglich der Gemeinde ihren Namen gaben.

Wie die Funde in den Höhlen Cueva del Toro, Los Botijos oder Las Zorreras beweisen, fanden die ersten menschlichen Ansiedlungen in dieser Gemeinde im Oberen Steinzeitalter statt. Zwischen dem 8. und dem 7. Jh. v. C. ließen sich in dieser Gegend die Phoenizier nieder und spaeter folgten die Roemer (Poekelfabrik in Benal-Roma sowie Ueberreste von Siedlungen in Torremuelle und Capellanía). eine stabile Bevoelkerung begann sich zu bilden, als im 18. Jh. mehrere Papierfabriken eroeffnet wurden. Einige Jahre spaeter, durch den Weinanbau, wuchs die Bevoelkerung an. Der Weinbau ging aufgrund einer Seuche durch die Reblaus zu Beginn des 20. Jh. unter. Die Wirtschaft wurde durch Tourismus, das in den sechziger Jahren begann, unaufhaltsam nach oben gebracht.

BENALMÁDENA-PUEBLO ist ein typisch andalusisches Dorf, mit engen Strassen, weißgekalkten Hauusern und aufgrund seiner Naehe zum Meer mit einigen phantastischen Aussichtspunkten ueber die Costa del Sol.

Sehenswert sind hier unter anderem die Kirche “Santo Domingo”, errichtet im 17. Jh., spaeter verschwand ihre urspruengliche Struktur beim Wiederaufbau.
Neben der Kirche gibt es einen Aussichtspunkt, die „Jardines del Muro“ (Mauergaerten), mit einem herrlichen Panoramablick.Der Entwurf stammt vom Architekt César Manrique.

Die beste vorkolumbische Kunstsammlung Europas sowie Objekte aus der Neusteinzeit und der Roemerzeit beherbergt das Archaeologische Museum, das sich om der Avenida Juan Peralta, 43 befindet. Die Marmorplatten, die den Boden des Gebäudes bedecken, stammen von einem Schiff aus dem 18. Jh., das vor Benalmádena gesunken war, zusammen mit einer “Jagenden Diana“ aus dem 16. Jh., die in einem der Saele ausgestellt ist.

BENALMÁDENA-COSTA -rund um Sonne und Strand- ist fuer das touristische Angebot wie große Hotels, Spielkasino, Jachthafen, Seilbahn, Vergnuegungsparks wie Tivoli, Selwo Marina oder Sea Life, Golfplätze, Geschaefte aller Art, etc. international bekannt.
ARROYO DE LA MIEL stellt das wirtschaftliche Zentrum der Gemeinde dar, konzentriert einen großen Teil der Bevoelkerung und der staedtischen Dienstleistungen.

Seit 30 Jahren gibt es den Vergnügungspark “Tivoli World”, in Arroyo de la Miel mit Attraktionen für jedes Alter, Restaurants für alle Geschmaecker, Freilufttheater, in denen die bekanntesten Darsteller auftreten, und alles dies umgeben von ueppigen Gaerten und Springbrunnen.

Das Freizeitgelaende “Cumbre del Calamorro“ stellt eine weitere Alternative für diejenigen Besucher dar, die mit der Seilbahn auf den Gipfel des Monte Calamorro (770 Meter) fahren.
Die spektakulaeren Ausblicke umfassen nicht nur den Kuestenstreifen, sondern auch einen Teil des Hinterlandes der Provinz. Hier befindet sich auch ein Restaurant mit Bar. Außerdem besteht die Möglichkeit, einen Esel zu mieten, auf dessen Ruecken man einen der Rundwege um den Gipfel unternehmen kann.
Der Eingang zur Seilbahn befindet sich auf dem Vorplatz des Tivoli.

Direkt am Strand steht die Burg “Castillo de Bil-Bil”. Es handelt sich um ein Bauwerk im maurischen Stil, mit rot gestrichener Fassade und Verzierungen aus Keramikfliesen und Reliefs im exquisiten Stil der Nasriden. Die Brunnen, ebenfalls Erbstuecke der moslemischen Kultur, zieren die Seiten der Burg. Außerhalb des Gebaeudes hat man herrliche Aussichten ueber die Straende von Benalmádena.
Das Gebaeude wurde im Auftrag des Ehepaares León und Fernanda Hermann in den dreißiger Jahren errichtet. Enrique Atencia, ein Architekt aus Málaga, wurde mit dem Projekt und der Bauausfuehrung beauftragt. Die Hermanns haben die Burg nie bewohnt, weil sie beschlossen haben, das Gebaeude zu verkaufen, als im Jahre 1936 der Buergerkrieg ausbrach.
Es wurde von der amerikanischen Familie Schestrom erworben und sie wohnte dort bis in die achtziger Jahre. Es gab verschiedene Schwierigkeiten und Verhandlungen, die mit dem Erwerb des Gebaeudes durch die Stadtverwaltung endeten, die es zum Kulturzentrum bestimmte. Heute finden dort von der Stadtverwaltung organisierte Konzerte, Ausstellungen, Vortraege, kulturelle Veranstaltungen und sonnabends standesamtliche Trauungen, statt.

Entlang der Kueste sind bis heute, die aus dem 16. Jh. stammenden, Wachtuerme von Torrebermeja, Torrequebrada und Torremuelle erhalten, die zur Verteidigung, wegen den ständigen, vom Meer ausgehenden Angriffe durch Piraten, errichtet wurden. Die beiden ersten sind maurischen Ursprungs und der dritte wurde spaeter schon unter christlicher Herrschaft errichtet. Ihre konisch geformte Silhouette bestimmt eines der typischen Landschaftsbilder der Kuestenregion von Benalmádena.

Die Burg “Castillo de Colomares” wurde zwischen 1987 und 1994 von Dr. Esteban Martín y Martín erbaut. An diesem Bauwerk sind in einer seltsamen, fast traumähnlichen, aber optisch sehr eindrucksvollen Symbiose so ziemlich alle architektonischen Stilarten vereint. Gleich neben dieser architektonischen Raritaet liegt der “Jardín de las Aguilas“ (Adlergarten), in dem Vorführungen aus der Falkenzucht mit verschiedenen Voegeln dargeboten werden.

Der “Parque de la Paloma” (Park der Tauben) ist die groeßte Gruenzone der Gemeinde. Auf einer Flaeche von ueber 200.000 qm sind Kanarienvoegel, Papageien, Kaninchen, Ziegen, Schafe etc. zu sehen, in einem kuenstlichen See leben Enten, Pelikane, Schildkroeten usw.

Eine weitere Besonderheit dieser Gemeinde ist die “Estupa de la Iluminación“ (Figur der Erleuchtung). Sie wurde am 4. Oktober 2003 eingeweiht und ist mit 33 Metern Hoehe und 25 Metern Breite die groeßte Buddhafigur der westlichen Welt. Sie traegt eine Goldkuppel, die von der gesamten Kuestenregion zwischen Fuengirola und Benalmádena zu sehen ist. Der Meditationssaal hat eine Fläche von 100 qm und 6 Metern Hoehe.
Sie besitzt Wandgemaelde, welche die wichtigsten Stationen aus dem Budhas Leben zeigen. Die Gemaelde stammen von Kuenstlern aus dem Himalaja. Es handelt sich um ein Denkmal an Buddha, das Harmonie, Wohlstand und Frieden symbolisiert, deren Ursprung 2.500 Jahre zurueck liegt.

Die “Aula del Mar” (Schule des Meeres) ist ein Aquarium, in dem eine Ausstellung der Mittelmeerfauna mit erzieherischen und umweltschuetzerischen Veranstaltungen verknuepft wird.

Der “Puerto Deportivo“ (Jachthafen) von Benalmádena verfuegt ueber fast 1.000 Liegeplaetze, eine Tauchschule und die komplette Infrastruktur eines Hafens seiner Gueteklasse (Wasserski, Segeln). Der Jachhafen ist einer der groeßten Anziehungspunkte fuer die gesamte Costa del Sol. Mehrere Millionen Personen besuchen jaehrlich die Vielzahl von Bars, Restaurants und Diskotheken, die es entlang der Hafenpromenade gibt.

Hier befindet sich auch “Sea Life Benalmádena”, ein eindrucksvolles Aquarium, in dem eine Ausstellung der ausgefallensten Meerestiere aus dem Mittelmeer, der Suedsee und der Ozeane zu sehen sind. Besonders interessant ist der Bereich der Haie und der Seepferdchen.

“Selwo Marina” ist ein Wildpark mit Meerestieren. Bei dieser einzigartigen Expedition durch die Neue Welt kann man die Meeressaeugetiere und Voegel Suedamerikas entdecken, nd das erste Delphinarium Andalusiens mit den intelligenten Maultierdelphinen oder „Flaschennasen“ besichtigen. Selwo Marina verfuegt auch ueber die einzige Eislandschaft von Andalusien mit natuerlichem Umfeld verschiedener Pinguinarten.
Der Rundgang, bei dem man nach und nach die verschiedenen Themengebiete des Selwo Marina entdeckt, beginnt auf dem Platz „Placita de las Américas“ (Plaetzchen Amerikas). Man kann zwischen verschiedenen Routen waehlen. Eine der Routen fuehrt zu den warmen Gewaessern der Karibik, wo die Delphine leben. Die zentrale Route fuehrt nach Amazonas zu den exotischen Vogelarten. Die dritte Route fuehrt in die eisige Landschaft des Suedpols, wo man die Pinguine betrachten kann. Auf dieser Expedition kann man zahlreiche Beispiele der Vegetation jenes Kontinents bewundern.
Es gibt auch einen Kinderbereich mit Rutschen, Wippen, Haengebruecken, Kletterspielen usw., sowie einem „Dschungel“, speziell fuer die Kleinsten entworfen.
Selwo Marina verfuegt ueber mehrere Gastronomie-Bereiche mit guter Auswahl an Gerichten und Menues.

ANREISE:
Ueber die Autovía del Mediterráneo (AP-7; N-340) oder per Eisenbahn. Durch die Nahverkehrslinie hat man auch Anschluss nach Fuengirola, Torremolinos und in die Provinzhauptstadt.

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Wandern durch Macharaviaya - Iznate – Benamocarra
14.11.08 @ 09:28:33, Kategorien: Background, 964 Wörter   German (DE)

Ein Teil des Programms „Dinamización de Senderos 2008″ (Belebung von Wanderwegen) der Provinzialverwaltung Málaga ist die Strecke „Macharaviaya - Iznate - Benamocarra", die 11 km lang, mit mittlerem Schwierigkeitsgrad und in 3-4 Stunden zu bewaeltigen ist.
Die Wanderroute fuehrt durch wechselnde Landschaften der drei Gemeindegebiete der Axarquía und beginnt da, wo sich der Weg nach Antequera und die Vereda de Macharaviaya kreuzen. Von der Kreuzung aus geht es durch das Gebiet Los Pulgares, mit einem schoenen Blick auf den Naturpark Sierra Tejeda und das Mittelmeer. Nach Ueberqueren des Wasserlaufs Arroyo de la Hereta gelangt man in die Straβen der Gemeinde, die zur Straβe Richtung Iznate führen.
Bevor man Iznate mit seinen engen, steil angelegten Straβen betritt, kann man noch am hoechsten Punkt der Strecke “Melonar”anhalten.
Parallel zum “Fluss Iznate” gelangt man nach Benamocarra.

MACHARAVIAYA

27 km von Málaga entfernt liegt Macharaviaya, ein Ort in der Axarquía, mit gepflasterten engen Gassen maurischen Ursprungs und weißen Haeusern.

Die Geschichte Macharaviayas, besonders im 18.Jahrhundert, ist eng mit dem Namen der einflussreichen Familie Gálvez, zu deren Mitgliedern der Gruender der Stadt Galveston im amerikanischen Texas und zwei mexikanische Vizekoenige gehoeren, verknuepft.
Das Gálvez-Museum beherbergt eine Ausstellung des Kunsterbes jener Familie. In der Iglesia San Jacinto, die dank der Spenden der Familie auf einem aelteren Gotteshaus errichtet wurde, ist die Familiengruft erhalten. Die Koenigliche Spielkartenmanufaktur “Real Fábrica de Naipes” beherbergt heute Wohnungen.
Macharaviaya war Standort der ersten Agrarbank Andalusiens.

Der Ortsteil Benaque, die Wiege des Dichters Salvador Rueda, liegt nur knapp 3 km entfernt. Ein Museum erinnert an sein Vermaechtnis. Ebenso interessant ist die im Mudéjar-Stil errichtete Kirche Virgen del Rosario, deren Turm das Minarett der ehemals an ihrer Stelle befindlichen Moschee ist.
Macharaviaya ist heute bei Kunsthandwerkern und Kuenstlern wegen seiner Ruhe und Schoenheit beliebt. Seine Fiestas de San Bernardo werden Anfang August gefeiert.

IZNATE

Dieses kleine, beschauliche Dorf liegt im Herzen der Axarquía, in der Nähe des Flusses Iznate. Die engen, verwinkelten und steilen Dorfgassen sowie die Gebaeude arabischer Herkunft machen Iznate zum perfekten Reiseziel mit entspannten Tagen auf dem Land.

Die Umgebung ist von zahlreichen Schluchten und abgerundeten Formationen durchzogen, voller Olivenhaine, Mandelbaeume und Weinberge, die das so typische Landschaftsbild der Gebirge in diesem Landkreis darstellen.

“Fuente de los Tres Deseos”, der älteste Brunnen des Dorfes, wie auch die Kirche “Iglesia de San Gregorio” (16. Jh.), die ein Zurbarán zugeschriebenes Ölgemaelde besitzt, sind die Hauptanziehungspunkte für Besucher.
Anfang August findet das Fest der Muskatellertrauben statt, das man nicht versaeumen sollte. Zu dem umfassenden Programm gehoeren unter anderem Ausstellungen, Kunstworkshops, Flamenco-Abend, Auftritte von ‚Rociero’-Choeren und Tanzgruppen.

In Iznate wird Tradition und Brauchtum grossgeschrieben. Zu dem typischen Gastronomieangebot gehoeren Wurstwaren, Suppen und das Hefegebaeck ‚Hornazo’ mit einem harten Ei, das zum Fest der Maikreuze zubereitet wird.

BENAMOCARRA liegt im Landkreis Axarquía, 41 Kilometer von der Provinzhauptstadt und 5 Kilometer von Vélez Málaga entfernt. Das Dorfbild wird durch die volkstuemliche Architektur gepraegt, bestehend aus niedrigen, hoechstens zweigeschossigen Haeusern mit sehr steilen Strassen und Gassen.
Der Ortsname Benamocarra (bedeutet “Soehne von Mukarran”) verraet die arabische Abstammung. Seine Geschichte vor der Eroberung durch die Christen aehnelt den anderen Gemeinden, die aus ehemaligen maurischen Gutshoefen hervorgingen, sehr. Im Jahre 1478 wurde der Ort durch Ferdinand den Katholiken erobert und nach der Vertreibung der Morisken im 16. Jh., durch alte Christen aus Antequera, Puente Genil, Estepa und anderen Orten neu besiedelt.
Vom urspruenglichen maurischen Dorf sind heute noch einige Ueberreste in der Naehe des Brunnens “Pozo Luchina” zu sehen.

Zu weiteren Sehenswuerdigkeiten dieser Ortschaft gehoert die Pfarrkirche Santa Ana, die im 16. Jh. errichtet und im Jahre 1949 mit grossen Strukturveraenderungen restauriert wurde. Sie besteht aus drei Schiffen, die auf Saeulen ruhenden Boegen voneinander getrennt sind. Der Turm an der Fassade, mit rechteckigem Grundriss und die Deckenkonstruktion des Mittelschiffes, beide im Mudejar-Stil sind das Interessante an dieser Kirche.

Auf dem Dorfplatz ist ein einfaches Denkmal fuer Eduardo Ocón Rivas (1833-1901) gesetzt , der in Benamocarra geboren wurde und zu den beruehmtesten Komponisten aus Málaga gehoert. Er ragte vor allem durch kirchliche Kompositionen hervor („Miserere“ ist sein bekanntestes Werk), waehrend in der profanen Musik die „Rapsodia andaluza“ und „Cantos españoles“ hervorzuheben sind.

Die kleine Kapelle „Santo Chiquito“ wurde der Legende nach, in Erinnerung an folgendes Ereignis errichtet: Im 18. Jh. wurde Benamocarra von einer Epidemie heimgesucht und die Einwohner beschlossen, nach Torre del Mar zu gehen, um eine Christusfigur, der viele großartige Wunder nachgesagt wurden, ins Dorf zu holen. Als man die Figur wieder an ihren Herkunftsort zurueck bringen wollte, nahm die Figur ein so ungeheures Gewicht an, dass man sie nicht bewegen konnte. Die Epidemie verschwand ganz ploetzlich, und die Kapelle wurde an der Stelle errichtet, wo das Gewicht der Figur seine Rueckkehr nach Torre del Mar verhinderte.

Die Landschaft besteht aus einer Reihe von Bergrücken, ohne zu große Hoehenunterschiede, bepflanzt mit Olivenhainen, Mandelbaeumen, Orangen- und Zitronenplantagen. Die Grundlage der einheimischen Wirtschaft stellen zum großen Teil die subtropischen Gewaechse dar.

GASTRONOMIE
An der Spitze eines Speiseplans stehen in Benamocarra das „frito moruno con morcilla“ (Gericht mit Blutwurst), der Avocadosalat und der “gazpachuelo” (Fischsuppe) wie auch vielleicht das typischste Gericht dieser Gemeinde die „coles moreás“, dessen Zutaten Kohl, in Olivenöl frittierter Knoblauch, rote Paprika, Blutwurst und Paprikawurst sind.
Eine weitere kulinarische Empfehlung ist der Eintopf aus Kichererbsen mit gruenen Bohnen und Mangold. Bei den Sueßspeisen sind die „roscos de vino“ (Weinkringel), die „roscos de anís“ (Aniskringel) und die weihnachtlichen „pirulíes“ (Gebaeckstangen) zu nennen. Besonders beliebt ist „vino moscatel“, der Muskateller Wein.

ANREISE
Von der Costa del Sol aus über die Autovía del Mediterráneo (A-7, N-340), die auf der Hoehe von Vélez Málaga Anschluss an die A-335 hat. Von dieser Strasse zweigt die MA-135 ab, die direkt nach Benamocarra fuehrt.

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